Pecher Chronik


Hier halten wir Informationen über einige Pecher Veranstaltungen fest, die zwar in der Vergangenheit liegen, aber von bleibendem Interesse sind. 


Brunnenfest 2018 (9. Juni 2018)

Ein Fest der guten Nachbarschaft

Auch 2018 erfreute sich das Pecher Brunnenfest großen Zuspruchs. Der Bonner General-Anzeiger berichtete darüber am 11. Juni 2018: „Zum elften Mal kamen die Pecher beim Brunnenfest an der Stelle der Seibachstraße zusammen, die vor Urzeiten Treffpunkt aller Anwohner war. ‚Hier
haben die Leute früher ihr Wasser geholt und sich natürlich auch verabredet‘, berichtete Oliver Neft, der Vorsitzende des Heimatvereins. Im Jahre 2005 hatte der damalige Vorsitzende Günter Wagner die Renovierung des Brunnens in Gang gesetzt. Seitdem fungiert der Platz einmal im Jahr als Treffpunkt für Groß und Klein. Zusammen mit dem stellvertretenden Vorsitzenden Friedrich Oettler und weiteren Helfern organisiert Neft seit 2016 das Brunnenfest. ‚Nur in einem Jahr mussten wir aussetzen, da haben wir zur Festzeit bei einem anderen Verein ausgeholfen‘, erklärte er.

In diesem Jahr hatten die Organisatoren mit der Band Mixed-Up 015, den Jagdhornbläsern der Wachtberger Jägerschaft, Kaffee und Kuchen sowie Würstchen für eine solide Basis geselligen Beisammenseins gesorgt. ‚Ich komme immer her, wenn ich kann‘, erklärte eine Besucherin und ließ sich eines der Brötchen schmecken, mit denen der örtliche Bäcker oft gemeinnützige Aktionen im Dorf unterstützt. ‚Man hat endlich mal die Gelegenheit, außerhalb des Alltags die Nachbarn zu treffen und einfach Zeit füreinander zu haben.‘ Mit ihr strömten rund 250 Menschen bei bestem Wetter an den kleinen Platz mit der Musik.

‚Wir organisieren auch die Pecher Winterakademie in den ersten drei Monaten des Jahres‘, berichtete der Vorsitzende von den weiteren Vereinsaktivitäten. Zusammen mit den Villipern fasst man für den Sommer die Organisation einer Mühlenwanderung ins Auge. Die drei Mühlen Im Bruch, Oelmühle und die Mühle der Familie Stoll sollen die Eckpunkte der Strecke werden.“


Trauer um Dr. Ernst-Ulrich Juncker († 10. Mai 2018)


Der Heimatverein Pech trauert um sein langjähriges Mitglied Dr. Ernst-Ulrich Junker (1935–2018).

Mit Herrn Dr. Junker verliert Wachtberg-Pech einen engagierten Mitbürger, der sich auf vielfältige Weise für die Belange unseres Ortes wie auch der Gemeinde Wachtberg eingesetzt hat. Gerade auch der Heimatverein Pech verdankt ihm viel. Herr Dr. Junker war ein allseits geschätzter Chronist unserer Arbeit. Bis zuletzt hat er den HVP mit Rat und Tat unterstützt.

Wir werden ihn sehr vermissen. Sein Andenken werden wir in Ehren halten.


Maiansingen am 30. April 2018


Für Montag, den 30. April 2018 hatte der Ortsfestausschuss Pech e.V. alle Mitbürger zum Maiansingen auf den Pecher Feuerwehrplatz eingeladen. Ab 17:00 Uhr schmückten die Kinder des ortsansässigen Kindergartens den Baum. Der Schulchor unterstützte dann gesanglich ab 17:30 Uhr das Aufstellen des Maibaums.

 

Ein gemütliches Beisammensein bei Limo, Bier, Maibowle sowie Würstchen schloss sich an. Später wurde in der Gaststätte "Küpper" beim Hons weitergefeiert.


Eazebär verteilt Spendengelder (19. April 2018)


Der Eazebär verteilt Spendengelder
Turnkinder und Tanzgruppe des FC Pech freuen sich über finanzielle Unterstützung

 

Das gibt’s beim Kindersport in der Pecher Turnhalle nicht alle Tage: Besuch vom Eazebär! Entsprechend aufgeregt scharten sich die Kleinen um die Pecher Traditionsfigur und zupften neugierig an seinem zotteligen Fell. An den Händen gefasst tanzten alle im Kreis um den Bär herum, der sich heute von seiner freundlichen Seite zeigte. Auch in diesem Jahr war er am Rosenmontag wieder mit lautem Getöse durch die Straßen des Wachtberger Ortsteils gezogen, um Spendengelder zu sammeln – denn nur so ist das grimmige Gemüt des „Erbsenbärs“ zu besänftigen.

 

Zugute kommen die gesammelten Gelder in diesem Jahr den Kindern der Sport- und Spielgruppen sowie den Jugendlichen der Tanzgruppe des FC Pech. Alle freuten sich über die unerwartete Zuwendung in Höhe von 400,00 €, die Petra Neft im Kostüm des Eazebärs an Kindersportleiterin Heike Schüller übergab. Die Tanzgruppe weiß z. B. schon genau, wofür sie das Geld anlegen wird. „Wir sparen eifrig auf einen mobilen Spiegel, damit wir unsere Choreografie verbessern können“, so Übungsleiterin Vanessa Figundio. Über weitere Spendengelder konnten sich in diesem Jahr der Pecher Waldorfkindergarten (300,00 €) und die Pecher Jugendfeuerwehr (200,00 €) freuen.

Mit der Figur des Eazebärs, der ursprünglich ein Gewand aus getrocknetem Erbsenstroh trug und schon im Mittelalter im Dorf seinen Schabernack trieb, wird in Pech traditionell der Winter ausgetrieben. Seit den 1950er Jahren hält eine kleine Gruppe von Mitgliedern des FC Pech diese Tradition am Leben. Seit vielen Jahren führt der Eazebär aber auch den Pecher Karnevalszug an und bezieht zuvor sein einwöchiges Winterquartier in der Vereinsgaststätte Küpper.


Trauer um Günter Wagner († 16. April 2018)



Freiwilliges Müllsammeln in Pech (17. März 2018)


Frühjahrsputz in Pech

Leider war das Wetter für die Müllsammlung in Pech nicht ideal. Der Schnee überdeckte einigen Unrat. Die ehrenamtlichen Sammler mussten schon genau hinschauen, um ihn unter der Schneedecke zu finden. Auch war es sehr kalt und windig. Das schlechte Wetter hielt aber die ca. 30  Freiwilligen nicht ab, wilden Müll an Böschungen, auf Grünflächen, an Straßenrändern und am Pecher Bach aufzusammeln.

 

Der Heimatverein Pech hatte viel Unterstützung beim Großreinemachen des Ortes. Bernd Wollin aus Pech, Leiter des Hegering Bad Godesberg, brachte viele Jäger-Kollegen mit, die vor allem das Bett des Godesberger Bachs von allerlei Müll befreiten, Autoreifen, Blechkanister, Abflussrohre und viele große Plastikteile. Friedrich Oettler, Vorstandsmitglied des HVP und Organisator der Müll-Aktion, mit einer kleinen Gruppe von Schülern der Grundschule zog aus dem unteren Bachbett eine alte Schubkarre und etliche Plastikteile.

 

Oliver Neft, der Vorsitzende des HVP, zeigte sich glücklich auch über die rege Beteiligung der Feuerwehr und der Jugendwehr, ebenso über die vielen Eltern mit ihren Kindern, die sich erstaunt zeigten über den Müll, den Menschen einfach unter sich lassen oder bewusst entsorgen, und zwar an Stellen, wo es angeblich niemand sieht.

 

Auch auf dem Dach der Bushaltestelle, Treffpunkt der Sammler, lag ein großer Packen mit Zeitungen, der leider festgefroren war und den der Austräger wohl aus Faulheit dort entsorgt hatte. Mühsam war es weiterhin, die vielen Zigarettenkippen und Bonbonpapier mit den Greifzangen aufzuheben. Wer keine eigene Greifzange hatte, bekam eine ausgeliehen, die die Gemeinde dem HVP zur Verfügung gestellt hatte. Auch die Müllsäcke wurden gestellt und nach der Aktion von der Gemeinde abgeholt.


Als kleines Dankeschön lud der HVP die ehrenamtlichen Sammler zu einem netten Zusammensein und Imbiss bei der Bäckerei Sonntag ein, wo es belegte Brötchen, Kaffee und Limo gab.

 

Was demnächst einmal zu tun bleibt, ist die Beseitigung von uralten Stacheldrahtzäunen, die abschnittweise am Bachufer im Gras und Gebüsch hängen.

 

Für ein leichtes Entsetzen sorgte auch, dass genau am nächsten Tag wieder Müll an den Bushaltestellen lag, obwohl hier Abfallbehälter stehen.

 

Der HVP appelliert noch einmal an alle Pecher Bürger, wenigstens vor der eigenen Tür den Müll zu beseitigen. Weiterhin wäre es sehr schön, wenn auf jede Baumscheibe oder nahegelegene Grünfläche im April eine Tüte Blumensamen gestreut würde. Vielleicht gäbe es dann ein blühendes Pech, denn „zum Glück gibt es Pech“.

 

Christa von Düsterlho

 

Und hier ein paar Impressionen:

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Freiwilliges Müllsammeln in Pech am 17.3
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20 * C + M + B + 18: Die Sternsinger waren wieder unterwegs


Von Samstag, 6. Januar bis Samstag, 13. Januar 2018 ...

 

... zogen mehr als 30 Sternsinger in Pech von Haus zu Haus, sangen und segneten die Häuser und sammelten wie schon seit vielen Jahren Spenden für die Kindertagesstätte in Bonao (Dominikanische Republik). Diese wurde von Padre Francisco, der lange in Pech als Pfarrer tätig war, gegründet. Die Aktion endete nach dem Dankgottesdienst, der am Sonntag, den 14. Januar um 11 Uhr in der Pecher Erzengelkirche stattfand. Danach standen das das gemeinsame Zählen der Spenden und ein Pizza-Essen auf dem Programm.


3. Pecher Adventsmarkt am 2. Dezember 2017


Am Samstag, den 2. Dezember 2017 wurde es wieder weihnachtlich in Wachtberg-Pech.

 

Die Bücherei der Evangelischen Kirchengemeinde veranstaltete von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr in ihren Räumen „Am Langenacker 12“ den beliebten Bücherbasar. Hier war so manches Schnäppchen für gemütliche Leseabende zu erwerben.

 

Das Schmücken des Weihnachtsbaumes an der Pecher Ampelkreuzung begann dann um 15:00 Uhr. Es wurde durch den Schulchor der Grundschule Pech begleitet.

Um 16.00 Uhr öffnete der Adventsmarkt auf dem Schulhof der Pecher Grundschule seine Pforten. Bis  20:00 Uhr erfreuten verschiedene Stände und Aktionen die Besucher. Die Grundschüler hatten wieder fleißig gebastelt und brachten zudem ein Weihnachtsmusical zur Aufführung.

Die Seniorenstube bot wieder ihre beliebten Adventsgestecke und adventliche Dekorationen an und lud zum Plaudern bei Kaffee und Kuchen in die Räumlichkeiten der alten Schule ein. Weitere Gaumenfreuden in Form von Waffeln, Kühlem,  Würstchen, Räucherfisch sowie Glühwein und anderen Getränke erwarteten die Besucher.  Für einen reibungslosen Verlauf sorgten das Wachtberger Rote Kreuz und die Freiwillige Feuerwehr Pech.


Herbstzug der Kraniche über Pech im November 2017


Die Kraniche sind wieder da!

 

In jedem November kann man in Pech (und anderen Ortschaften der Gemeinde Wachtberg) ein besonderes Naturschauspiel beobachten: den Zug der Kraniche nach Südwesten. Sie ziehen nach Frankreich, Spanien und Nordafrika. Man hört den unverkennbaren Chor aus trompetenartigen Rufen schon aus der Ferne.

 

Auf unserem Youtube-Kanal finden Sie zwei kurze Videos, die dieses Ereignis 2017 festhalten: Auf dem ersten Video erkennt mann, wie sich eine Gruppe von Kranichen in die Höhe „schraubt“. Auf dem zweiten Video sind zwei V-förmige Formationen festgehalten.


Beschluss vom 17. Oktober 2017: Bürgersaal


Der Gemeinderat hat am 17. Oktober 2017 Architektenleistungen für den Neubau Feuerwehrgerätehaus Pech vergeben. Der Beschluss enthält den Satz: Im Zuge dieser Planungen soll die Realisierung eines angegliederten Dorfraumes untersucht werden.

Ende Januar 2018 hat nunmehr eine erste Abstimmungssitzung der Gemeindeverwaltung, Herrn Christian Pohl, mit Vertretern der Pecher Vereine und der Ortsvertretung stattgefunden. Oliver Neft vom Heimatverein und Sabine Poell vom OFA Pech haben die Vorarbeiten für ein Nutzungskonzept Bürgersaal übernommen. Zunächst wird eine Liste mit allen denjenigen aufgestellt, die sich für vor allem für eine regelmäßige oder auch nur gelegentliche Nutzung eines Bürgersaals interessieren. Der Saal soll auch für Privateinladungen zu mieten sein. Die Interessentenliste wird eine Grundlage für alle weiteren Überlegungen sein.

 

Wir stehen für alle Infos zur Verfügung und werden über den Fortschritt der Sache berichten. Wir sind schon jetzt sehr zufrieden, in die Phase der konkreten Planung einzutreten, nachdem der Wunsch nach einem Saal seit Jahren vielfach vorgebracht worden ist.


Beschluss vom 4. Oktober 2017: Spielplatz Pech


„Eine gute Nachricht für Pecher Familien mit Kindern!“

Am 4. Oktober 2017 beschloss der Ausschuss für Infrastruktur und Bau der Gemeinde Wachtberg, für die konzeptionelle Neugestaltung des Spielplatzes in Pech im Haushalt 2018 den ansehnlichen Betrag 180.000 Euro zu veranschlagen.

Im Rahmen des Spielplatz- und Freiflächenkonzepts für das gesamte Gemeindegebiet hat somit der Spielplatz Pech Priorität bekommen. Die Gemeinde erkennt an, dass Pech im Vergleich der Wachtberger Orte bislang bei Kinderspielplätzen unterversorgt war.

„Eine gute Nachricht für Pecher Familien mit Kindern“, kommentierte der Vorsitzende des Heimatvereins Pech, Oliver Neft, den Beschluss. „Wir haben dieses Elternanliegen gern unterstützt und freuen uns, dass der Ruf von Pech als kinderfreundlicher Ort gestärkt wird!“


Sankt Martin in Pech am 8./9. November 2017


Am Nachmittag des 8. November 2017 (Mittwoch) fand die traditionelle Weckenverteilung an die Pecher Senioren (ab 75) durch die Grundschulkinder statt.


Am 9. November 2017 (Donnerstag) war es dann so weit: Martinszug in Pech! Er begann - nach einer Andacht ab 17.30 h in der Erzengelkirche - um 18.00 h. Zugweg: Am Langenacker, Pecher Hauptstr., Seibachstr., Auf dem Reeg, Alte Hecke. Anschließend gab es Weckenverteilung an die Pecher Kinder und Jugendlichen und einen gemütlicher Ausklang bei Schmalzbroten und Heiß- und Kaltgetränken in der Scheune der Familie Kolzem.

 

Einen schönen Bericht über den Martinszug 2017 finden Sie im „BLICK aktuell“. Wir danken dem Krupp-Verlag, Sinzig, für die Genemigung, Bilder aus diesem Bericht auf unserer Vereinshomepage zeigen zu dürfen.


Patrozinium der Michaelskapelle am 29. September 2017


Patrozinium der Michaelskapelle am Freitag, den 29. September 2017

 

Wegen der zahlreichen Festivitäten im August (60 Jahre FC Pech) und September (Ökumenisches Gemeindefest) führte der Ortsfestausschuss in diesem Jahr kein Oktoberfest durch.
 

Das Patrozinium wurde aber am 29. September 2017 um 18.00 h in der Michaelskapelle mit anschließender Kranzniederlegung, Segnung und Rede des Vorsitzenden des Heimatvereins, Herrn Oliver Neft, gefeiert. Anschließend gab es das traditionellesSauerbratenessen in der Gaststätte Küpper.


Ökumenisches Gemeindefest Wachtberg (17. September 2017)


Am 17. September 2017 fand das Ökumenische Gemeindefest Wachtberg in Pech statt.

 

Es begann mit einem ökumenischen Familiengottesdienst um 11.00 Uhr in der katholischen Erzengelkirche und klang aus um 17.00 Uhr mit einer musikalischen Vesper in der evangelischen Gnadenkirche.

 

 

 

Aus Anlass dieses Festes hat der Heimatverein Pech die Publikation „Die drei Pecher Kirchen im Porträt“ herausgegeben. Sie fasst die zurzeit nur als getrennte

Privatdrucke erhältlichen, vom HVP herausgegebenen Porträts der drei Pecher Kirchenbauten zwischen zwei Paperback-Buchdeckeln zusammen.

 

Mitglieder des HVP werden die Publikation zum Jahresende kostenlos erhalten. Andere Interessenten können sie käuflich erwerben.

Panoramabild der beiden Kirchen am Langenacker: Links die katholische Erzengelkirche, rechts die evangelische Gnadenkirche (Aufnahme: August 2017)


Abendmusik für Flöte und Orgel am 9. September 2017


Am 9. September 2017 um 19. Uhr gab die Blockflötistisn Jana Langenbruch (die aus Pech stammt und heute in Schweden lebt) zusammen mit Julian Hollung an der Orgel abendmusik für Flöte und Orgel mit Werken von alten Meistern des Barock sowie Musik aus Skandinavien in der Evangelischen Gnadenkirche Pech.


60 Jahre FC Pech: Sportwochenende 25.-27. August 2017


Mit einem Sportwochenende vom 25. bis zum 27. August 2017 feierte der FC Pech seinen 60. Geburtstag. Trotz seines repektablen Alters präsentierte sich der Jubilar in jugendlicher Frische. Ein attraktives Wochenendprogramm bot den zahlreichen Besuchern etwas für jeden Geschmack - viel Fitness, viel Spaß und ein intensives Gemeinschaftserlebnis.


Konzert des Flöten-Ensembles „Notengestöber“ am 8. Juli 2017


Das Konzert fand in der Evangelischen Gnadenkirche (Am Langenacker) statt. Das Flöten-Ensemble „Notengestöber“ kommt aus Altenessen-Karnap, der Heimatkirchengemeinde von Pfarrerin Kathrin Müller. Sie selbst spielte mit.


Benefizkonzert der „Pecher Geigenbande“ am 2. Juli 2017


Am 2. Juli 2017 gab die „Pecher Geigenbande“ eines ihrer seltenen Konzerte. „Geigenbande“ – das sind ein Dutzend Geigenschülerinnen und -schüler im Alter von 6 bis 15 Jahren. Sie spielten vor, was sie in der letzten Zeit gelernt hatten. Der Spendenerlös war für die Flüchtlingsarbeit des ökumenischen Arbeitskreises bestimmt.


Pflanzaktion des HVP am 12. Mai 2017


Sehen Sie hier ein paar Bilder von der Pflanzaktion des HVP am 12. Mai 2017:


Neubepflanzung am Ortseingang: Der HVP redet mit!


Neubepflanzung am Ortseingang: Der Heimatverein Pech redet mit!

 

Vor einigen Wochen wurden sämtliche Bäume am Hang unterhalb des Neubaus Ecke Huppenbergstraße/Langenacker und an der Pecher Turnhalle gefällt. Am 4. Mai fand dort eine Ortsbegehung statt, an der u.a.  Bürgermeisterin Renate Offergeld, viele Mitglieder der Ortsvertretung, der Vorsitzende und mehrere Mitglieder des HVP sowie zahlreiche Bürgerinnen und Bürger teilnahmen.

 

Die Gemeinde wollte damit nach eigenem Bekunden den Pechern ermöglichen, der von der Verwaltung mit der Ausarbeitung eines Konzepts beauftragten Vertreterin der Gemeinde, Frau von der Heide, Anregungen für die Neugestaltung des Hanges und des Areals an der Bushaltestelle zu geben.

Zu Beginn hinterfragten einige BürgerInnen die Notwendigkeit, die schönen und gesunden Bäume an der Turnhalle zu fällen. Auf Unverständnis stieß die Antwort, es gehe jetzt nur um die Gestaltung des Hanges und nicht um die Fläche zwischen Turnhalle und Huppenbergstraße.

 

Auch die Vertreter des Heimatvereins verlangten, unterstützt von einer Reihe weiterer Teilnehmer, es müsse ein  Gesamtkonzept für die Gestaltung der abgeholzten Flächen nördlich der L 158 vorgelegt werden; dieses solle auch die an die Kreuzung unmittelbar angrenzenden gemeindlichen Flächen südlich der L 158, die Fläche hinter der Bushaltestelle sowie Lärmschutzaspekte einbeziehen. Erst dann könne man sinnvoll über einzelne Maßnahmen reden. Für den Hang gab es unterschiedliche Anregungen, unter anderem eine Art bepflanzte Terrassierung mit Steinen bzw. Gabionen.

In der anschließenden Sitzung der Ortsvertretung versprach die beauftragte Vertreterin der Gemeinde, bis Juli zwei verschiedene Vorschläge zu entwickeln und diese in der Sitzung der Ortsvertretung Anfang Juli zu präsentieren. Es wäre sehr gut und hilfreich, wenn viele Pecher BürgerInnen an dieser Sitzung teilnehmen würden.

Bei der Mitgliederversammlung des HVP am 5. Mai wurde das Engagement des Vereins in dieser für das Ortsbild ungemein wichtigen Frage bekräftigt. Der Vorstand wird hier am Ball zu bleiben.

 

Dr. Klemens van de Sand / Christa von Duesterlho


Mai-Ansingen in Pech (30. April / 1. Mai 2017)


Der Pecher Maibaum 2017 ist aufgerichtet! Wir dokumentieren dieses Ereignis für Sie auf unserem neuen Youtube-Kanal und mit ein paar Fotos:


„Einer flog über das Kuckucksnest“

im Kellertheater Chateau Pech (17. Februar bis 31. März 2017)


Das Kellertheater Chateau Pech, eine Pecher Institution mit hervorragendem Ruf in Wachtberg und darüber hinaus, präsentierte vom 17. Februar bis zum 31. März 2017 „Einer flog über das Kuckucksnest“ – ein spannendes Stück, das vor Jahrzehnten dem spannenden gleichnamigen Film mit Jack Nicholson zugrunde lag.

Dale Wasserman: „Einer flog über das Kuckucksnest“ nach dem Roman von Ken Kesey. Das Kellertheater Chateau Pech fasst zusammen, worum es geht:

„Wer ist denn hier der Oberirre? Ich werde den Saftladen hier übernehmen!“ So bricht Randle McMurphy in die völlig versteinerte, unter der tyrannischen Herrschaft der Oberschwester Rachid leidende Patientengemeinschaft einer psychiatrischen Klinik ein. Der kraftstrotzende, lebensfrohe Draufgänger hat sich – um sich einer Gefängnisstrafe zu entziehen - als Verrückter ausgegeben und ist so in der Psychiatrie gelandet.

 

Empört über die absurden Maßnahmen dieser alles beherrschenden Frau mischt er seine Mitpatienten auf, endlich aus ihrer Schicksalsergebenheit aufzuwachen und sich der Oberschwester zu widersetzen. Deren Heilmethode heißt Disziplin, und ihr einziges Ziel ist es, die „Fehler“ ihrer Patienten zu „reparieren“ und sie „gesellschaftstauglich“ zu machen. Dafür ist ihr jedes Mittel recht, von kleineren Strafen wie Fernsehentzug bis zu Elektroschock-Therapie und Schlimmerem.

McMurphy schließt eine Wette ab, innerhalb einer Woche die eiskalte, verhasste Schwester komplett aus der Fassung zu bringen und sie genau so ohnmächtig zu sehen, wie ihre drangsalierten Patienten sich fühlen. Nicht nur um Macht und Ohnmacht geht es in diesem Stück oder um eine Anklage gegen veraltete psychiatrische Methoden, sondern ebenso um das erschütternde Schicksal des Randle McMurphy, der unerschrocken und siegessicher für sich und andere gegen jede Art von Bevormundung, Ungerechtigkeit und Demütigung kämpft – und scheitert.